So genießt du den Urlaub – ohne extra Kilos und schlechtes Gewissen
Es ist Sommerzeit! Du lässt es dir im Urlaub so richtig gut gehen, schaffst Erinnerungen und genießt das Leben. Doch vielleicht denkst du schon dabei: „Oh je, wenn ich wieder zu Hause bin, muss ich das alles wieder abtrainieren…“
Mal vorab: Wenn du deinen Urlaub mit Pizza & Aperol genießt, ist das völlig ok. Wer im Urlaub ständig Kalorien zählt, raubt sich selbst die Leichtigkeit. (Und das gilt übrigens fürs ganze Leben, nicht nur für die Urlaubszeit.)
Dein Urlaubs-Genuss werden nämlich erst dann zum Thema, wenn du nach der Reise keine gesunden Routinen hast, zu denen du gerne und freiwillig zurückkehrst. Nicht weil du musst, sondern weil sie sich einfach gut anfühlen.
Was sind gesunde, nährende Routinen?
Gesunde Gewohnheiten bedeuten Selbstfürsorge ohne Verzicht. Das können ganz einfache Dinge sein:
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Schlaf: Rechtzeitig ins Bett gehen und dem Körper die Erholung schenken, die er braucht (klingt unsexy, ist aber seeehr wirksam).
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Hydration: Ausreichend frisches Wasser trinken (der Jungbrunnen schlechthin, believe me).
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Mahlzeiten statt Dauer-Grasen: Auf Snacks zwischendurch verzichten und stattdessen leckere, sattmachende Gerichte genießen – die dann auch ein Ende haben.
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Achtsamkeit: Langsam essen, den Geschmack wahrnehmen, bewusst dabei sein.
(Diese Routinen funktionieren wunderbar – ganz egal, ob mit oder ohne Pizza und Aperol!)
Das hier kannst du im Urlaub (und auch sonst) getrost weglassen
Leider bekommen wir überall eingeredet, wie ein „perfekter“ gesunder Lebensstil angeblich auszusehen hat. Doch diese Dinge machen Druck und sind teilweise alles andere als gesund.
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„Proteine all over“ (bloß den extra Koffer für das Proteinpulver nicht vergessen!)
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„Keine Kohlenhydrate am Abend“ (wie machen das die Italiener nur?!)
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„Strenges Kaloriendefizit“ (viel Spaß beim Rechnen am Urlaubs-Buffet… – und beim Nachholeffekt im Anschluss)
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„Mindestens 10.000 Schritte täglich“ (nix da mit einfach mal faul am Strand liegen!)
Und was passiert mit diesem ganzen inneren Druck? Richtig: Wir fressen ihn metaphorisch (und wörtlich) in uns hinein. Nach dem Motto: „Jetzt ist sowieso schon alles egal!“ greifen wir zu Chips, Schokolade und dem vierten Glas Wein.
Das Ergebnis: Der Urlaub beschert dir ein paar Frust-Kilos. Und wieder zu Hause bist du darüber so genervt, dass du gleich weiterfrisst.
Studien zeigen tatsächlich, dass genau diese schleichenden Urlaubs-Kilos oft unbemerkt anerkennen und selten von alleine wieder verschwinden. So kommen von Jahr zu Jahr klammheimlich 1 bis 2 Kilo dazu – nicht etwa, weil du im Urlaub genossen hast, sondern weil der Druck danach in die Frustspirale führt.
Wie du aus dieser Spirale aussteigst: 3 einfache Impulse
Du brauchst keine strenge Diät nach dem Urlaub. Alles, was du brauchst, sind drei pragmatische Ansätze:
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Streich die Verbotsliste aus deinem Kopf:
Gedanken wie „Bloß kein Eis!“ sorgen nur dafür, dass dein Gehirn an nichts anderes mehr denkt – bis du schließlich kein Halten mehr kennst. Erlaube dir Dinge ganz bewusst.
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Setz auf „Grünzeug“ statt Verzicht:
Achte bei jeder Mahlzeit darauf, dass reichlich bunte Farben, Gemüse oder Obst auf deinem Teller landen. Deine Zellen freuen sich über Vitamine, Mineralstoffe und Ballaststoffe – das ist übrigens die beste Schönheitskur.
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Etabliere Struktur statt Dauer-Snacken:
Gönn dir feine, vollwertige Hauptmahlzeiten in einem schönen Ambiente. Iss dich bei den Hauptmahlzeiten richtig satt isst und lass das permanente Naschen zwischendurch ganz weg (das erfordert zunächst eine Umstellung, aber es ist möglich!).
Und jetzt – genieße deinen Urlaub!
Erholung findet nicht nur im Kopf statt, sondern auch in deinem Bauchgefühl. Vertraue deinem Körper: Er ist kein Feind, den du im Urlaub kontrollieren musst, sondern dein bester Begleiter.




















