Warum Perfektion die größte Falle ist
Ich hatte neulich eine Erkenntnis.
Wenn ich einen perfekten Körper hätte, wie könnte ich sicher sein, dass mein Mann mich als Mensch wirklich liebt – und nicht nur die perfekte Schönheit?
Und was würde die Angst mit mir machen, dass dieser Körper irgendwann an Schönheit verliert? Denn das tut er mit dem Alter nun mal.
Am Ende deines Lebens wird es nicht darauf ankommen, ob du einen perfekten Körper erreicht hast. Sondern darauf, ob du gelernt hast, dich und andere zu lieben, so wie sie sind.
Schau dir deinen Feed auf Instagram bitte mal unter diesem Aspekt an. Wie viele Beiträge versprechen dir unterschwellig, dass du anders, schöner, perfekter sein musst, um gut genug zu sein?
Das entspricht nicht deiner Würde als Mensch.
Wir sind nicht hier, um perfekt zu sein oder zu werden.
Wir als menschliche Wesen sind hier, um lieben zu lernen. Das ist meine tiefe Überzeugung.
Wenn das so ist (wir können es ja mal als Hypothese annehmen), dann lade ich dich ein, damit bei dem Menschen zu beginnen, der dir am nächsten ist: mit dir selbst.
Anstatt dich mit zig Essensregeln und Selbstkritik zu beschäftigen, stell dir mal Folgendes vor:
- Du würdest verstehen, WARUM du oft ohne Hunger zum Essen greifst.
- Du könntest deine Muster transformieren, so dass du das Essen nicht mehr brauchst.
- Du würdest dir eine Essensroutine angewöhnen, die Heißhunger gar nicht erst entstehen lässt.
- Du würdest so nach und nach all die überflüssigen Kilos loswerden.
Was wäre das für ein wundervoller Liebesbeweis an dich selbst?
Es drehte sich noch nie um Disziplin.
Sondern darum, dich und deinen Körper wirklich zu verstehen.












